Zur Weihnachtsvorbereitung gehört Plätzchen backen genauso, wie Geschenke kaufen. Früher wurde der Weihnachtsbaum mit Plätzchen und Kerzen geschmückt, doch dieser Brauch hielt sich nur solange, bis man herausfand, dass man die Plätzchen auch essen konnte. Dennoch werden in den meisten Haushalten Deutschlands die Weihnachtsbäume mit Plätzchen geschmückt. Alle Jahre wieder kann man auf etliche Rezepte für Plätzchen zurückgreifen, schließlich soll etwas Abwechslung gut tun. Nun ein paar weitere Fakten zum Weihnachtsplätzchen.
Allgemeine Fakten zu Plätzchen
Das Wort Plätzchen beschreibt einen flach geformten Kuchen. Das Plätzchen backen wurde vermutlich im 18. Jahrhundert erfunden. Verantwortlich hierfür waren Damen der gehobenen Gesellschaft, denn sie suchten eine Speise, die sie ihren Gästen bei einem Kaffeekränzchen servieren konnten. Als Erstes wurde der Biskuit entwickelt und danach erst der Spekulatius. Weihnachten ohne Plätzchen, wäre wie Ostern ohne Eier oder wie Silvester ohne Raketen, die Plätzchen gehören einfach zu Weihnachten und haben wie oben schon beschrieben, eine lange Tradition.
Ursprung des Plätzchens zu Weihnachten
Aber woher kommt das Plätzchen backen überhaupt? Viele Weihnachtsbräuche stammen aus vor christlicher Zeit und gehen auf dem Geisterglauben zurück. Vor allem die Nächte in der Mitwinterzeit waren mit vielen Geistern erfüllt. Die Menschen machten aus Teig, viele Tier ähnliche Gestalten, die sie dann zum Schutz vor den echten Tieren den Geistern opferten. Deshalb befinden sich auch noch heute neben Sonne, Mond und Sterne Tiere in den Plätzchen, diese sollen zum Schutz dienen.
Umfrage
Laut einer Umfrage von 1000 Männern und Frauen sind die 10 beliebtesten Weihnachtsplätzchen folgende:
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Lebkuchen
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Zimtsterne
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Spekulatius
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Bethmännchen (mit Mandeln besetzte Marzipankekse)
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Schwarz-Weiß Gebäck (Schwarzweiße Plätzchen mit Schachbrettmustern)
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Bärentatzen (Mandel- und Schokoladengeschmack)
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Vanillekipferl
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Kokosmakronen
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Butterplätzchen
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Anisplätzchen





