An Weihnachten feiert man die Geburt Jesu Christ, den verheißenen Erlöser und Sohn des lebendigen Gottes, der damit seine Liebe zu den Menschen zum Ausdruck gebracht hat.
Weihnachten ist neben Ostern und Pfingsten eines der drei Hochfeste des Kirchenjahres. Es beginnt am Heiligabend mit der Christmette (katholisch) bzw. Christvesper (evangelisch) und geht am Sonntag (Taufe des Herrn) nach Dreikönig zu Ende. Kirchlicher Hauptfeiertag ist der 25. Dezember, dessen Feierlichkeiten bereits am Vorabend, dem Heiligabend beginnen. In vielen Ländern ist dieser ein gesetzlicher Feiertag und dient des Weiteren als Auftakt der Weihnachtsferien. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der 26.Dezember ein zweiter Weihnachtsfeiertag, der allerdings in der katholischen Kirche nicht als Weihnachtsfeiertag, sondern als Stephans- oder Stefanitag betitelt wird. Sollte dieser 26. Dezember auf einen Sonntag fallen, gilt er in der katholischen Kirche als Fest der Heiligen Familie.
Während der eigentliche weihnachtliche Gedanke zu Ehren der Geburt Jesu Christi ins Leben gerufen worden ist, steht dieser Gedanke heutzutage doch im Hintergrund. Das Fest wird als Familienfest gefeiert, wobei die Weihnachtsgeschenke im Mittelpunkt stehen. Neben dem Brauch der Geschenke zu Weihnachten haben sich im Lauf der Zeit weitere weihnachtliche Bräuche wie z.B. Christbaum, Krippenspiel oder Adventskranz etabliert. Andere Länder haben wiederum eigene Bräuche, die sie mit Weihnachten verbinden.
Kritik am heutigen Weihnachten
Dass das heutige Weihnachten als Familienfest zelebriert wird, widerspricht nicht komplett dem ursprünglichen Gedanke, doch die starke Kommerzialisierung des Festes schon. Weihnachten ist vor allem durch die Weihnachtsgeschenke in etlichen Ländern das Konsumereignis des Jahres geworden und nicht wenige Branchen verzeichnen um die Weihnachtszeit ihre umsatzstärksten Monate.
Des Weiteren sollte eigentlich die Adventszeit zur Ruhe und Besinnung dienen, doch durch die starke Kommerzialisierung haben sich während der vorweihnachtlichen Zeit Hektik und Stress verbreitet, die mit Sicherheit nicht dem ursprünglichen weihnachtlichen Gedanken widerspiegeln.





